ALLES


(gefunden von Gnitze)

bug; englisch; zu deutsch Insekt/Käfer Spätestens seit Starship Troopers weiß man das. Aber auch vorher hatte jedes Spiel und jede PC-Anwendung "bugs". Gemeint sind damit natürlich Fehler und keine Sechsfüsser. Seinerzeit 19.. hatte IBM Ihren Mega-Computer gebastelt. Genaue Daten sind mir nicht bekannt, aber geschätze 256KB Speicher oder so in 5 voluminösen "Schlafzimmerschränken" mit einem db-Wert bei dem jeder Chopperfahrer blass wird. Dieser Monstercomputer (seiner Zeit mindestens um Tage voraus ;-) hatte mit einem mal Fehler aufzuweisen. die Techniker arbeiteten fieberhaft. Tage und Nächte. Der Fehler ließ sich aber nicht finden. Bis ... ja bis eines Tages aus einem der surrenden Schaltschränke ein Insekt herausflog! Anschließend lief die Kiste wieder rund, und der Computerfehler "bug" war geboren. Kein Echtheitszertifikat für diese Story, soll aber aber nach besten Wissen und Gewissen war sein. Gruß, Die Gnitze PS: Gute Seite. Gute Idee und einfache aber schöne Umsetzung. Bräuchte vielleicht nur ein wenig mehr Eigenwerbung. Was nochgut dazu passen würde, was ich selber seit Jahren vorhabe und wohl niemals verwirklichen werde: Eine Rubrik "Was wurde eigentlich aus..." und dort den "finalen" Werdegang ehemaliger Promis zu schildern. Nur ne Idee..

Aus www.ist-nicht-aus-dem-netz.de


0815 (gefunden von Thilo)

Den Begriff 08/15 gibt es seit dem ersten Weltkrieg. Das damalige Standardmaschinengewehr hatte diese Bezeichnung. 08 war die Typenbezeichnung des Gewehrschlittens, das Gerät wog knapp 15 Kilo. 08/15 war somit schon damals ein Synonym für Standard.


ABKLAPPERN (gefunden von Johannes)

Die Bauern haben früher mit Gegenständen, mit denen man richtig Krach machen konnte (Töpfe, Pfannen...) ihre Felder abgeklappert. Sie wollten dadurch erreichen, daß evtl. in den Feldern brütende oder wohnende Tiere das Feld vor der Ernte verlassen.

Aus keine offizielle Quelle


ACH DU GRüNE NEUNE (gefunden von Udo Kupsch)

Geht auf einen keltischen/germanischen Brauch zurück: "Neunerlei Kräuter räuchern", oder als Schutzzauber. Die Zahl Neun symbolisiert die Vegetationskräfte und die neun Welten des germanischen Weltenbaumes. Der Ausruf "Ach du grüne Neune" hat mit der verteufelung der Vegetationsgottheit durch das Christentum zu tun. Quelle im Internet habe ich leider nicht gefunden, empfehle dazu die Lektüre von Christian Rätschs "Der heilige Hain" (Seite 46/47) :-)


ACH DU GRüNE NEUNE! (gefunden von Alexander Gross)

Da gibt es eine halbwegs wahrscheinliche Deutung: Das Berliner Vergnügungslokal "Coventgarden" in der Blumenstraße 9 hatte einen Eingang am "Grünen Weg". Nach 1852 wurde das Lokal ein billiges Tanzcafé in dem es ständig zu Handgreiflichkeiten kam. "Die grüne Neune" wurde also eine volkstümliche Benennung des berüchtigten Lokals


ALTER SCHWEDE (gefunden von Viviane )

Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges hat der Große Kurfürst bewährte und erfahrene schwedische Soldaten für sein Heer als Ausbilder anwerben lassen. Weil sie sich besonders gut auf den Drill verstanden, wurden sie meist als Unteroffiziere eingesetzt. In der Soldatensprache wurden dieses Korporale dann kurzweg "die alten Schweden" genannt.


ALTWEIBERSOMMER (gefunden von Patrick Auschner)

Der Altweibersommer ist die herbstliche Jahreszeit, in der kleine Spinnen geschlüpft sind und sich durch den Wind von den Bäumen wehen lassen. Die Spinnenfäden, welche noch von den Bäumen hängen, sehen aus, wie das Haar einer alten Frau = altes Weib. Meist ist es auch noch recht warm. Deshalb heisst diese Jahreszeit Altweibersommer.

Aus Ulrich Wickert -Tagesthemen


AUF DIE HOHE KANTE LEGEN (gefunden von Heiko Brendel)

Früher hat man in kleinen 1,80 Meter HImmelbetten geschlafen. (Halb sitzend und nicht liegend - denn so lagen nur die Toten) Seine Wertsachen (Geld, etc) hat man dann vor dem Schlafen gehen oben auf die Kante des Himmelbettes gelegt, damit es immer in der Nähe und greifbar war.


AUS DEM STEGREIF BERICHTEN (gefunden von Renate)

nein, das heißt nicht, dass man jetzt schnell im stehen etwas aus der luft greifen muss - wie man meinen könnte... dieser ausdruck stammt aus einer zeit, als es noch keine e-mail gab; damals mussten eilige nachrichten noch durch einen berittenen boten überbracht werden. meist galten diese nachrichten einer hochstehenden person, der zu ehren man natürlich vom pferd gestiegen wäre; wenn es sich jedoch um eine brandeilige kriegsnachricht handelte, war da für formalitäten keine zeit, und der reiter durfte aus dem steg-reif (= steigbügel) heraus berichten.


AUS ECHTEM SCHROT UND KORN (gefunden von Alexander Gross)

Wenn ein Mensch von echtem Schrot und Korn ist hat er einen untadeligen Charakter, aber wieso Schrot, warum Korn? Die beiden Begriffe stammen aus dem Münzwesen: Schrot bezeichnet das Rauhgewicht einer Münze, also das Gesamtgewicht der Münze, ihren Edelmetallanteil ebenso wie die beilegierten unedlen Metalle. Das Korn einer Münze ist dagegen das Feingewicht, das Gewicht des Edelmetalls in einer Münze. Münzen aus echtem Schrot und Korn waren in Zeiten der Münzverschlechterung natürlich immer besser angesehen.


BLAU MACHEN (gefunden von Alexander Gross)

Diese Redewendung ist auf das Mittelalter zurückzuführen. In der Färberzunft wurden Stoffe mit natürlichen Farben (z. B. Indigo oder Waid) blau gefärbt. Die Farbstoffe färbten jedoch erst einmal grün und erst durch die Oxidation der Farbpigmente an der Luft wurde das gewünschte blau daraus. Die Färber hängten ihre Stoffe also nach dem Färben an die Luft und machten ein Pause. Sie machten also blau.


BRETT VORM KOPF (gefunden von Alexander Gross)

Früher nutzten Schmiede und Steinmetze für den Schutz vor herumfliegenden Funken und Splittern bei der Arbeit ein, in Augenhöhe befestigtes, Holzbrett mit einem Sehschlitz. Hierdurch wurde ihre Sicht auf andere Dinge, welche um ihnen rum stark eingeschränkt, daher der Spruch.


DA BEIST DIE MAUS KEINEN FADEN AB (gefunden von Master)

Die Redewendung steht wohl in Zusammenhang mit der hlg. Gertrud von Nivelles, die im Mittelalter vor allem zur Abwehr von Ratten- und Mäuseplagen angerufen wurde. Der Tag der hlg. Gertrud, der 17. März, ist ein wichtiger Tag des bäuerlichen Kalenders, es ist der Beginn des Frühlings, an diesem Tag werden die Winterarbeiten eingestellt und man beginnt mit Feldbestellung und Gartenarbeit. Wenn am Gertrudentag noch gesponnen wird, so behauptete man, werde der Flachs von den Mäusen zerfressen, oder der Faden abgebissen. Die heilige Gertrude wurde oft mit ein oder mehreren Mäusen abgebildet, die an ihrer Spindel hinaufklettern. Die Redewendung war wahrscheinlich schon vor 1400 gebräuchlich.


DA LIEGT DER HUND BEGRABEN (gefunden von Alexander Gross)

Diese Redewendung hat nichts mit dem Haustier zu tun, sondern kommt vielmehr vom mittelhochdeutschen "hunde", das Beute, Raub, Schatz bedeutet, also somit : Da also liegt der Schatz begraben.


DAS GEHT AUF KEINE KUHHAUT (gefunden von Alexander Gross)

Heißt es passt auf kein noch so großes Pergament. Pergament wurde normalerweise aus Schafs- oder Kalbshäuten gemacht. Wenn etwas zu lang wurde passte es nicht einmal mehr auf eine (viel größere) Kuhhaut. Der erste Beleg für die Redewendung sind die "sermones vulgares" von Jaques de Vitry (vor 1240). Die Redewendung hat mit der Geschichte um Königin Dido, die mit einer aus Kuhleder geschnittenen Leine das Gebiet der zukünftigen Stadt Karthago umspannte, nichts zu tun.


DAS IST DER SPRINGENDE PUNKT! (gefunden von Alexander Gross)

Diese Redewendung ist auf Aristoteles zurückzuführen. Er spricht in einem seiner Bücher davon, dass sich im Weißen des Eies das Herz des werdenden Vogels "als ein Blutfleck" anzeige; dieses Zeichen hüpfe und springe. In einer Übersetzung wurde das Ganze dann mit "quod punctum salit..." als "springender Punkt" wiedergegeben.


DAS KANN DOCH KEIN SCHWEIN LESEN (gefunden von huebi)

Im Mittelalter hatte sich eine Familie etabliert, die den des Lesens und Schreibens unkundigen gegen Bezahlungen Briefe schrieben und auch vorlasen. Diese Familie trug dne Namen Swyn. Wenn der Brief also so hingekraxelt war , dass noch nicht mal die Swyns in lesen konnten, so konnte das eben kein Swyn lesen


DEN FADEN VERLIEREN (gefunden von Alexander Gross)

Nicht weiter wissen. Bezieht sich auf den Ariadne - Faden der griechischen Sage, das Garnknäuel, das Ariadne, die Tochter des Königs Minos von Kreta,dem geliebten Theseus gab, damit er aus dem Labyrinth wieder herausfände. Er durfte also nicht den Faden verlieren.


DEN LöFFEL ABGEBEN (gefunden von Alexander Gross)

Kommt daher, dass Löffel früher nicht im Überfluss vorhanden waren und so, wenn der Älteste starb, der Jüngste seinen Löffel bekam. Der Älteste hatte also den Löffel abgegeben.


DER WEIß WO DER BARTHEL DEN MOST HOLT (gefunden von Alexander Gross)

Als einst in Leipzig, durch gutgehende Geschäfte zur Messezeit, der Most ausging wusste der Wirt Barthel Rat, er fuhr zu seinem Bruder, der im nahen Meißen ein Weingut besaß und beschaffte Nachschub. Jemand, der den Durchblick hat weiß heute noch wo der Barthel den Most holt. Dazu gibt es allerdings noch eine authentischere Erklärung: Most leitet sich vom hebräischen "maoth" = Münze ab (daher stammt übrigens auch unser "Moos"); Barthel ist eine Ableitung vom Gaunerwort "barsel" für Brecheisen. Wer weiß wo das Brecheisen die Knete holt ist wahrscheinlich nicht auf Weinverkauf angewiesen.


DES PUDELS KERN (gefunden von Chmee)

- " Der wahre Grund, Das Eigentliche " - Goethes Faust I - Mephisto hat sich in einen schwarzen Pudel verwandelt. Bei der Rückverwandlung wird er von Faust beobachtet.

Aus www.wispor.de/wp-red-p.htm


DIE DAUMEN DRüCKEN (gefunden von Alexander Gross)

Diese Redewendung hatte im Laufe der Zeit eine ganz andere Bewandnis bekommen, denn im Mittelalter wurden Gefangene durch Daumenschrauben zu Geständnissen gezwungen. Das "Ich drück dir die Daumen" brachte eigentlich nur dem Kerkermeister Glück (der das Geständnis bekam), aber nicht demjenigen, dem die Daumen gedrückt wurden ;-)


DIE HAND INS FEUER LEGEN (gefunden von Alexander Gross)

Stammt noch aus dem Mittelalter. Bei einem mittelaterl. Gottesurteil mußte der Angeklagte eine Zeitlang die Hand ins Feuer halten; der Grad der Verbrennung entsprach dem Grad des Verschuldens. Wunden wurden stets sofort verbunden. Als unschuldig hat nur der gegolten, der in kürzester Frist wiederhergestellt war.


EINEN KORB BEKOMMEN (gefunden von Master)

Zu Zeiten als Ritter noch in die Ferne zogen um Gott und der Welt zu zeigen wofür Ritterrüstungen eigentlich gerfertigt wurden ließen sie nicht selten ihre Burgfräuleins in den damals modischen Wehrtürmen zurück. Die um die Gunst der daheimgebliebenen edlen Fräuleins buhlenden Männer (so war dies Brauch) stellten sich unter das Fenster der Angebeteten um ihrer Liebsten ein Ständchen zu singen. in fast jedem Falle liess dieses Fräulein (unterstützt durch ihre Dienerschaft) einen Korb vom Turm herunter. War sie ihm wohlgesonnen konnte er - oben angelangt - sein ganzes Glück in ihren Armen finden. war sie ihm nicht so sehr zugetan, so konnte man auf halber Höhe an dem Seil so lange rütteln bis der Boden des Korbes durchbrach und der Minnediener in die Tiefe stürzte. Nicht lustig aber wahr.


EINEN NARREN GEFRESSEN AN ETWAS/JEMANDEN (gefunden von Alexander Gross)

Wenn man ausdrücken will, dass jemand für eine Sache oder auch für einen Menschen in geradezu lächerlicher Weise eingenommen ist, benutzt man gern die alte Redensart, er habe "einen Narren daran gefressen".

Dieser bekannten Wendung liegt vermutlich die alte Vorstellung zu Grunde, dass ein alberner Mensch einen kleinen Dämon leibhaft in seinem Innern stecken habe, also einen "Narren im Leibe" oder auch "einen Narren gefressen".

Thomas Murner (1475-1537), der als Franziskaner in seinen Satiren die Mißstände in der Kirche bekämpfte, erklärt in seiner "Narrenbeschwörung" von 1512, er wolle versuchen, "die narren von den lüten zu bringen". Und in seiner "Mühle von Schwyndelßheim" erklärt er: Wer hohen zorn nit kan vergessen, der hat auch rohe narren fressen.

Der Schuhmacher und Poet Hans Sachs zu Nürnberg schrieb einen Schwank "Der Narrenfresser" und außerdem ein Fastnachtsspiel mit dem Titel "Das Narrenschneiden". Hierin schneidet ein Arzt dem Kranken die Narren der Hoffart, des Geizes, des Neides, der Unkeuschheit, der Völlerei, des Zorns, des Scheltens etc. aus dem Leib.

Zur heute geläufigen Form wurde die Redensart dann erweitert, als man bereits an ihren eigentlichen Sinn nicht mehr dachte. Wörtlich genommen ist "einen Narren an jemand fressen" natürlich Unsinn, dafür macht es aber Sinn, wenn man feststellt, dass jemand in einen anderen "vernarrt" sei.

Und bei dieser Erklärung ist die alte Wendung natürlich zur Beschreibung einer menschlichen Verhaltensweise geworden, die mit den Narren und der närrischen Zeit überhaupt nichts zu tun hat.


EINEN ZAHN ZULEGEN (gefunden von Alexander Gross)

Früher waren die Kochtöpfe in der Küche an einer Art Zahnleiste über der Feuerstelle befestigt. Die Töpfe wurden mit ihrem Henkel an dieser Zahnleiste (ähnlich einer Säge) eingehängt. Wenn das Essen dann schneller fertig werden mußte, so wurde ein Zahn zugelegt, d. h. der Topf wurde eine Stufe/Zahn niedriger über das Feuer gehängt und somit wurde das Essen schneller fertig.


ETWAS AUS DEM "FF" BEHERRSCHEN (gefunden von Alexander Gross)

die Redewendung hat ihren Ursprung wahrscheinlich im Mittelalter, als Schreiber Zitate aus den Pandekten (einer Sammlung altröm. Rechtsgrundsätze als Grundlage für das Corpus Juris) mit dem griechischen Buchstaben "Pi" kennzeichneten. Schreibt man das kleine "Pi" unsauber, indem man die vertikalen Striche über den horizontalen Balken hinauszieht, erscheint der Buchstabe wie ein "ff". Noch die Juristen des 16. Jahrhunderts zitierten die Pandekten mit "ff", aus dem "Effeff" schöpfte als oder Jurist sein Wissen; es war Quelle und Bürge gesichterten Wissens


ETWAS AUSBADEN LASSEN (gefunden von Alexander Gross)

Im Mittelater war es in den Badehäusern Brauch, das der letzt Nutzer des Badewassers (als ob er damit noch nicht genug gestraft war) dieses Auskippen mußte. Er mußte es "ausbaden".


ETWAS DURCH DIE LAPPEN GEHEN (gefunden von Jan)

Bei Treibjagten von Fürsten wurden die Tiere von Treibern in eine bestimmte Richtung auf die Jäger zugetrieben, welche dann in einem abgegrenzten Areal auf Ihre Beute warteten (Praktischer anstatt den Viechern hinterherzureiten ;-). Da diese Areale im Wald lagen wurden sie mit grossen Tüchern (Lappen), auf denen Fratzen aufgemalt waren, eingegrenzt. Liess sich aber z.B. ein Hirsch von diesen Fratzen nicht abhalten durch diese Tücher hindurchzurennen und zu entkommen, ist er sozusagen "durch die Lappen gegangen"


EULEN NACH ATHEN TRAGEN (gefunden von Alexander Gross)

Etwas (mit Aufwand) wohin bringen wo es das im Überfluss gibt. (also ein fruchtloses / sinnloses Unterfangen) Der Hintergrund ist, daß die griechische Göttin (Pallas) Athene Schutzgöttin der nach ihr benannten Stadt Athens war. Eines ihrer Symbole war die Eule. Die Athener prägten ihr zu Ehren Eulen auf dir Rückseite ihrer Münzen. Daher die Folgerung, daß es in Athen wohl genug "Eulen" gibt. Ein anderes Beispiel hierfür ist auch: Wasser in den Rhein bringen. Im Französischen gibt es eine nettere Umschreibung: Emporter des femmes à Paris. Frauen nach Paris tragen. In England sagt man "carry coal to newcastle".


GETüRKT ("EINEN TüRKEN BAUEN") (gefunden von Alexander Gross)

Der Ursprung des Wortes ist in der Rokoko-Zeit zu suchen, und zwar im Automatenbau. Hofrat Baron Wolfgang von Kempelen (1734 - 1804) baut 1769 einen Schachautomaten, welcher aus einer Art Kommode besteht, an der eine prachtvoll türkisch gekleidete, lebensgroße Puppe aufgebaut ist. Vor einer Schachpartie zeigt der Hersteller im Inneren des Automaten ein undurchschaubares Räderwerk. Die Leistung des Automaten ist hervorragend: Er spielt zügig und gewinnt fast immer, insbesondere gegen die Prominenten von damals. Tatsächlich befindet sich in dem Automaten ein Schachmeister, welcher durch Magneten im Boden der Figuren und unterhalb der Felder die aktuelle Spielposition erkennen kann, und über eine Hebelvorrichtung seine eigenen Figuren bewegen kann.


HALS- UND BEINBRUCH (gefunden von Alexander Gross)

Ist nicht die Grußformel der Orthopäden, sondern stammt aus dem Hebräischen und lautet im Original: "hazlóche un bróche" (hazlachá = Glück; b'rache = Segen).


IN DER KREIDE STEHEN (gefunden von Alexander Gross)

Ließ man früher beim Wirt anschreiben, so machte dieser Notizen auf einer Tafel, die Schulden standen also "in Kreide".


INS FETTNäPFCHEN TRETEN (gefunden von Alexander Gross)

durch eine unbedachte Äußerung es mit jemand verderben. - In erzgebirgischen Bauernhäusern stand zwischen Tür und Ofen ein Fettnäpfchen, mit dessen Inhalt die nassen Stiefel der Heimkehrenden sogleich geschmiert wurden. Wer durch Unachtsamkeit das Fettnäpfchen umkippte und so Fettflecken auf der Diele verursachte, zog sich den Unwillen der Hausfrau zu.


JEMAND ETWAS ABKNöPFEN (gefunden von Alexander Gross)

ihn um Geld oder andere Wertgegenstände erleichtern. - Reiche Herren trugen früher häufig goldene oder silberne Knöpfe, manchmal auch Münzen oder Medaillen, an ihren Röcken. In Geberlaune schenkten sie gelegentlich solche Knöpfe dem Untergebenen, der seinem Herrn auf diese Weise wörtlich etwas abköpfte


JEMANDEN "IM STICH LASSEN" (gefunden von Alexander Gross)

Wurde ein Ritter auf einem Turnier von Pferd gestoßen (es wurd ein Stich gemacht) und war sein Knappe nicht rechtzeitig zur Stelle, um ihm in seiner schweren Rüstung wieder auf die Beine zu helfen, so hat er ihn "im Stich gelassen".


JEMANDEN AUF HäNDEN TRAGEN (gefunden von Alexander Gross)

In den Versen 11 und 12 des 91. Psalmes können wir diese Sätze lesen: "Denn Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest." Engel also sollen uns auf Händen tragen, damit unser Leben bewahrt bleibt. So will es Gott. Ein Engel ist ja bekanntlich ein Bote Gottes.


JEMANDEN GRüN UND BLAU SCHLAGEN (gefunden von Alexander Gross)

Wenn mit Indigo gefärbte Stoffe aus der Färberlauge kommen sind sie zuerst grün. An der Luft oxidiert der Farbstoff und wird langsam blau. Um diesen Prozess zu beschleunigen, schlug man mit Holzlatten auf die Stoffbahnen ein, dadurch kam mehr Sauerstoff in das Gewebe. Man hatte den Stoff Grün und Blau geschlagen.


JEMANDEN VOM PFERD ERZäHLEN (gefunden von Alexander Gross)

Einst belagerten die Griechen Troja. Um Truppen in die belagerte Stadt einzuschleusen bauten sie das berühmte Trojanische Pferd, in dessen hohlem Körper sich Soldaten versteckten.Die Trojaner waren sich nicht ganz einig, was sie mit dem Gaul, der als ein Opfergeschenk der abgezogenen Griechen an die Göttin Athene angesehen wurde, tun sollten. Dann fanden sie einen Mann, der dem König vergesetzt wurde, und erzählte, Odysseus habe ihn als Opfer zurückgelassen. Dieser Mann war aber von Odysseus zurückgelassen worden, um dem Trojanern "vom Pferd zu erzählen". Er tischte ihnen also eine dreiste Lüge auf und die gutgläubigen Trojaner schafften das Holzpferd in die Stadt. Der Rest ist Geschichte.


JEMANDEN ZUR SAU MACHEN (gefunden von Brendelino)

Früher wurden Verbrecher mit Folter bestraft um vor der Kirche ihre schweren Sünden loszuwerden. Eine Strafe davon war eine langer Metallkorb in Form einer Schweineschnauze. An dem vordersten Ende war dann eine Metallkugel befestigt, was den Kopf nach unten zog. Wurden die Sünder dann dem Volk auf den mit Müll und Fäkalien übersähten Strassen vorgeführt, landeten diese immer wieder mit der Schnauze auf der Strasse. Seine Ehre zu verlieren, war damals eine grössere Strafe, als beispielsweise körperlichen Schmerz zu erleiden.


KAISERSCHNITT UND KREIßSAAL (gefunden von Sonja)

War der große Caesar ein Präzedenzfall für den Kaiserschnitt? Oder hat ein Arzt namens Kaiser diese Geburtsmethode zum ersten Mal angewendet? Geht etwa auch der Kreißsaal auf einen »Dr. Kreiß« zurück? Keineswegs. Des Rätsels Lösung liegt woanders. Bei dem römischen Schriftsteller Plinius findet sich der Versuch, den altrömischen Namen Caesar zu deuten. Danach soll der erste Träger dieses Namens bei der Geburt aus dem Leib seiner Mutter herausgeschnitten worden sein (zu lat. caedere, caesum = »schlagen, hauen, herausschneiden«). Aufgrund dieser Legende prägte man in der mittelalterlichen Medizin für die operative Entbindung die Bezeichnung sectio caesarea (»cäsarischer Schnitt«). Dieser Terminus lebt in den modernen europäischen Sprachen fort. Im Deutschen kam es zu den Lehnübersetzungen kaiserlicher Schnitt und Kaiserschnitt, von denen sich die zweite durchsetzte. In dem Wort Kreißsaal haben viele von Ihnen gewiss schon das Verb kreißen ausgemacht. Das zugrunde liegende mittelhochdeutsche Verb ist lautmalerischen Ursprungs und hatte die Bedeutung »gellend schreien, kreischen, stöhnen«. Im 17. Jahrhundert wurde kreißen speziell auf das Schreien der gebärenden Frau bezogen und entwickelte so die Bedeutung »in Geburtswehen liegen«. Die Zusammensetzung Kreißsaal für den Entbindungsraum im Krankenhaus entstand erst im 20. Jahrhundert.

Aus http://www.duden.de/sprachberatung


KAMEL DURCHS NADELöHR WANDERN (gefunden von Timo)

Weil die alten irischen Mönche, als sie die Bibel abschrieben, der alten griechischen Seefahrtsterminologie nicht mächtig waren, glaubten sie, "kamilos" (Schiffstau, Ankertau) sei ein Schreibfehler und verbesserten ihn in "kamelos" (Kamel).

Aus www.gschwaninger.de/jokes/0003.html


MAULAFFEN FEILHALTEN (gefunden von Alexander Gross)

Das hat nichts mit Primatenverkauf zu tun, sondern mit Hausbeleuchtung. Frühere nutze man Kienspäne, um die Wohnung notdürftig zu erhellen, die man wenn man beide Hände brauchte schon mal zwischen die Zähne klemmte. Die üblichen Tonklötzchen, die als Unterlage für Kienspäne dienten wurden daher oft in Form eines Kopfes gefertigt, dessen verbreiterter Mund den Span hielt. Diese Spanhalter sind seit dem 13. Jhd. in Österreich als "Maulauf" nachweisbar. Später wurden die Dinger aus Eisen hergestellt und hatten auch eine andere Form, der Name aber blieb. Jemand der mit offenem Mund dasteht wird also noch immer mit einem Verkäufer von 800 Jahre alten Tongeräten verglichen.


MEIN NAME IST HASE, ICH WEIß VON NICHTS. (gefunden von Alexander Gross)

Ausspruch eines gewissen Jurastudenten Victor Hase, als er 1854 beschuldigt wurde (wohl durch absichtliches Verlieren seines Studentenausweis) einem Kommilitonen, der einen anderen im Duell getötet hatte, die Flucht nach Frankreich ermöglicht zu haben. Seine Aussage ("Mein Name ist Hase, ich verneine alle Generalfragen, ich weiß von nichts.") vor dem Universitätsgericht wurde in abgespeckter Form bald sprichwörtlich.


MIT HAUT UND HAAREN (gefunden von Alexander Gross)

Mit Haut und Haaren ist eine im "Sachsenspiegel" beschriebene Höchststraße für schwangere Frauen. Bei kleineren Delikten war die Strafe das Auspeitschen mit Weidenruten und das Kahlscheren des Kopfes.


MIT KIND UND KEGEL (gefunden von Alexander Gross)

Als Kegel wurden früher uneheliche Kinder bezeichnet, insbesondere solche von Mägden und ihren Herren.


OTTO-NORMAL-VERBRAUCHER (gefunden von Sephiroth the 23rd )

Otto-normal-Verbraucher stammt von dem Otto Motor ab, da dieser ein Synonym für den Standard ist.


OTTO-NORMAL-VERBRAUCHER (gefunden von Master Nic)

Meiner Meinung nach stammt diese Redewendung aus der Mathematik. Als Orthonormalbasis werden drei aufeinander senkrechte (griech. orthos: recht, richtig) Verktoren mit der Länger eins (normiert) bezeichnet, die damit die standard-Basis eines jeden dreidimensionalen Raums bilden.


OTTO-NORMAL-VERBRAUCHER 3TE VARIANTE

"Otto Normalverbraucher" Das hat nicht unbedingt was mit Mathematik oder dem Otto-Motor zu tun. Der Vorname "Otto" war Ende der 40er Jahre einfach weit verbreitet und "Normalverbraucher" steht halt für den Normalverbraucher. Daher wurde dieser Name im Film "Berliner Ballade" für den Hauptdarsteller Gert Fröbe benutzt, der halt genau ein normaler Verbraucher ist. Der Film war im Nachkriegsdeutschland sehr populär und damit auch der Name (Gert Fröbe auch einer der bekanntesten Schauspieler, der in über 100 Filmen gespielt hat).


SCHMIERE STEHEN (gefunden von Alexander Gross)

Bei Diebstahl oder anderen Vergehen aufpassen, daß die Täter nicht überrascht werden. - Aus der Gaunersprache, dem hebräischen schemirah = Bewachung, Beaufsichtigung entlehnt.


SICH EINEN AST LACHEN... (gefunden von Mathias)

Im Mittelalter hat ein Fürst seinem Volk nach dem Tode seiner Gattin ein Jahr das Lachen verboten. Jeder der dennoch lachte und sich dabei von den Wachen erwischen ließ, wurde sofort am nächsten Baum (Ast) aufgehängt.


SPINNE AM MORGEN.. (gefunden von Alexander Gross)

vertreibt Kummer und Sorgen. Spinne am Abend, erquickend und labend. Dabei geht es nicht um Arachniden. Das Spinnen (Wolle) hat einst gutes Geld eingebracht. Die armen Leute, mussten damit in der Zeit, in der es auf dem Feld keine Arbeit gab ein Zubrot verdienen, sie fingen schon morgens mit dem Spinnen an. Die Reichen konnten es sich leisten, dass Spinnen als nette Handarbeit in die Abenstunden zu verlegen.


STEIN DES ANSTOßES (gefunden von Danilo)

Der Ausdruck " Stein des Anstoßes " als Synonym für die Ursache für irgendetwas (meistens eines Streites) kommt aus dem Mittelalter. In Städten und Siedlungen vor allem in den Bergen waren die Straßen oft so eng, daß die Kutscher des öfteren mit ihren Wagen die Ecken der Häuser - gerade bei Kurvenfahrten - beschädigten. Um dieser Beschädigung aus dem Wege zu gehen setzten die Bewohner vor den Ecken ihrer Häuser Steine. so genannte Ecksteine (Kann man teils heute noch beobachten). Diese massiven Steine beschädigten dann aber häufig die Kutschwagen und so kam es häufig zum Streit zwischen dem Kutscher und dem Hausbesitzer. Und Ursache für diese Streitereien war eben der Stein des Anstoßes.


STEIN IM BRETT HABEN (gefunden von Master)

Die Redewendung ist schon ziemlich alt. Einen ersten Beleg findet man in Joh. Agricolas "Sprichwörtersammlung" von 1529. "Ich hab eyn guten steyn im brette". Ursprung der Redensart ist ein Brettspiel: das "Puffspiel" oder auch "Tricktrack". Im Spiel hat derjenige einen guten Stein im Brett, der zwei nebeneinanderliegende Felder mit seinen Steinen belegt hält, da er dem Mitpieler das Gewinnen erschwert. Ein guter Freund, der einem zur Seite steht wird metaphorisch "als guter Stein im Brett" bezeichnet.


SUPPE EINGEBROCKT (DIE) (gefunden von Roger)

Von jeher das einfachste Mahl ist die Suppe. Man erhitzt Wasser und wirft hinein, was man so an Nahrungsmitteln hat- fertig. So entstand auch das Wort selbst: "supen" hieß einst "mit dem Löffel essen" oder "saufen" und fand später auch in die romanischen Sprachen Eingang. Heute kann Suppe auch einen dichten Nebel bezeichnen, ein schales Bier oder nassen Straßenschmutz. Eine "stolze Suppe" ist eine fettlose Suppe, die einen überhaupt nicht anguckt, nicht einmal mit einem einzigen Fettauge. Die Suppe selbst auslöffeln, die man sich eingebrockt hat, ist manchmal gar nicht so einfach, wenn man zu viele Brotbrocken hineingeworfen hat. Die Redewendung besagt, dass man für Selbstverschuldetes auch selbst büßen muss. Man kann natürlich auch einem anderen die Suppe einbrocken, also Ärger machen. Wer die Suppe am Kochen hält, will ein Vorhaben weiterverfolgen. Besser, als jemandem in die Suppe zu spucken oder dieselbe zu versalzen, einem also etwas zu vergällen.


TOHUWABOHU (gefunden von Mondblick)

Dieser Ausdruck, mit dem man einen grossen Wirrwarr, ein völliges Durcheinander und Chaos bezeichnet, geht auf die Bibel zurück (man glaubt gar nicht, wie viel darauf zurückgeht :-) ... da lohnt es sich dann doch mal reinzusehen...). Am Anfang des Schöpfungsberichtes (1. Moses 1,2) heisst es: »Und die Erde war wüst und leer.« Der hebräische Ausdruck für »wüst und leer« lautet tohû wa vohû (eigentlich: Wüste und Öde). Das Wort »Tohuwabohu« wurde also aus dem hebräischen Urtext dieser Bibelstelle übernommen. (Aus: Duden Band 12 - Zitate und Aussprüche)


UNTER ALLER KANONE (gefunden von Alexander Gross)

unter aller Kritik, unter jedem Niveau. - Hat mit Kanone nichts zu tun , sondern müsste "unter allem Kanon" heißen. Geht zurück auf die Geschichte von einer deutschen Lateinschule, deren Schüler so schlecht waren, daß die Professoren eine Stufenleiter von fünf Zensuren, einen sogenannten Kanon, einführten. Diese Neuerung scheint nicht viel genützt zu haben, denn die Arbeiten fielen weiterhin meist so schlecht aus, daß die Zensur lautete: "sub omni canoni" = unter allem Kanon, was die Schüler scherzhaft mit unter aller Kanone übersetzten.


UNTER ALLER SAU (gefunden von Alexander Gross)

Kommt vom Jiddischen "seo" = Maßstab


VERDAMMT UND ZUGENäHT (gefunden von Alexander Gross)

Verdammt und zugenäht ist eine Steigerung des einfachen Fluches verdammt, verflucht, verflixt etc. Die Erweiterung stammt aus dem Schluss eines Studentenliedes: " da hab ich meinen Hosenlatz verflucht und zugenäht" Eine andere Deutung ist, dass der Ausruf "Verflucht und zugenäht!" dann gebraucht wurde, wenn beim studentischen Fechten einer der Paukanten einen schweren Schmiss erhielt, der sofort genäht werden musste.


VERRüCKT WIE EIN HUTMACHER (gefunden von Timo)

Bei der Herstellung von Hutfilz wurden früher Quecksilberverbindungen eingesetzt. Nach dem Trocknen des Filzes verblieb der quecksilberionenhaltige Staub relativ lange in den schlecht gelüfteten Arbeitsräumen und führte zu einer Erkrankung der Hutmacher, die sich in nervösen Störungen äußerte. Man nimmt daher an, daß die Redewendung "verrückt wie ein Hutmacher" auf das Zittern dieser Handwerker zurückzuführen ist. Bei Hutmachern trat diese Erkrankung sehr häufig auf, wenn sie lange Zeit unter diesen Bedingungen gearbeitet hatten.


VON PONTIUS ZU PILATUS LAUFEN (gefunden von Master)

Von Pontius bis Pilatus laufen bedeutet "erfolglos von einem zum anderen laufen". Die Redensart existiert nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich und den Niederlanden und ist seit 1704 literarisch belegt. Den Ursprung hat sie in der biblischen Ostergeschichte Jesus wurde von Pilatus zu Herodes und zurück geschickt. In ländlichen Passionsspielen waren auf der Bühne das Haus von P. Pilatus auf der einen , der Palst von Herodes auf der anderen Seite. Das Hin und Her wurde dabei sehr deutlich. In manchen Regionen (z.B. in Dänemark) sagt man übrigens auch "einen von Herodes zu Pilatus schicken".


WAS IST DIR FüR EINE LAUS üBER DIE LEBER GELAUFEN? (gefunden von Alexander Gross)

die Redewendung hat ihren Ursprung in der Annahme, dass die Leber der Sitz der leidenschaftlichen Empfindungen sei. Ursprünglich hieß es einfach: "es ist ihm etwas über die Leber gelaufen". Die Laus wurde dann als Sinnbild für einen geringfügigen Anlass, eine Nichtigkeit, dazugepackt. Man erkennt dabei auch die Vorliebe des redensartlichen Ausdrucks für den Stabreim.


ZEITUNGSENTE (gefunden von Alexander Gross)

Falschmeldung. Der Ausdruck kommt von einer englischen Abkürzung. die für nicht bestätigte Berichte anstelle eines Agenturvermerks benutzt wurde. N.T. bedeutet eigentlich "not testified" spricht sich aber im deutschen wie EN-TE.